DSC_3876DSC_3874Vortrag und DiskussionsrundeVortrag und DiskussionsrundeVortrag und DiskussionsrundeFotoworkshop

Nachhaltigkeiten

Ein wichtiger Grund, warum Ausländerfeindlichkeit so gut funktioniert, ist, dass soziale Bindungen zwischen Migrant_innen/Asylwerber_innen und Östereicher_innen durch Polemisierung und Schüren von Rassismus und Ausländerfeindlichkeit seitens politischer Parteien wie gewisser Medien, gestört werden. Eine Freundschaft und gutes Reden über Einwander_innen ist oftmals an einen Rechtfertigungszwang gebunden, dem sich viele Menschen in der Gesellschaft nicht aussetzen wollen oder können.
Die Medienwerkstatt und auch das künstlerische und kulturpolitische Projektprogramm funktionieren mit dem Austausch von Österreicher_innen und Zugewanderten. Es ist wichtig zu differenzieren und die Fähigkeiten jedes_r Einzelnen in den Vordergrund zu heben. User_innen werden in die Arbeit mit einbezogen, sie leiten Workshops und unterstützen und begleiten sie und geben ihr Wissen weiter. Ein sozialer Raum, in dem Austausch fernab von Diskriminierung jedweder Art möglich ist und dessen Erfahrungswerte wieder in die Gesellschaft hineingetragen werden.