Foto: Christiane Dunkel-Koberg
Das Projekt MOSAIK – Aus Scherben eine Zukunft gestalten ermutigt Menschen aller Herkunft, sich in die Zukunft zu projizieren. Mit MOSAIK schaffen wir einen Austausch über Wünsche für die Zukunft unserer Gesellschaft und Bilder, die Mut machen und vielleicht sogar konkrete Umsetzungsmöglichkeiten beleuchten. Mittels Widerstandskunst eignen wir uns Informationen und negative Darstellungen an, um ihnen neue Bedeutung zu geben. Dazu nutzen wir Collagen als kollektive Widerstandspraxis: Bestehende Bilder, Alltagsgegenstände, Texte und damit zusammenhängende Ideologien werden durch analoges und digitales Schneiden, Zusammensetzen und Kleben dekonstruiert, neu interpretiert und kombiniert. Die Ergebnisse der gemeinsamen Gestaltung werden in einer immersiven und partizipativen Ausstellung im November 2026 präsentiert. Besucher*innen sind nicht nur Betrachter*innen, sondern können aktiv mit ihrer eigenen Perspektive die MOSAIK bereichern.
Dieses Projekt wird unterstützt durch: 
Foto: PANGEA
In diesem Workshop nützen wir textile Werkstoffe jeglicher Art, um ein Statement zu setzen. Aus dem Ist-Zustand bestehender Textilien schaffen wir durch Upcycling, Patchwork und Collage neue Bilder der persönlichen Erfahrung, des Widerstandes, Standpunktes und Anliegens.
Aus all den Einzelbildern der persönlichen Zukunftsvisionen entwickelt sich im Laufe des Projektzyklus ein gemeinsames Sonnensegel.
Dieses Sonnensegel der vielen individuellen Teile, die ein Ganzes bilden, steht für soziale Akzeptanz und wird in Zukunft bei entsprechenden Gelegenheiten im öffentlichen Raum genutzt.
Bitte mitnehmen: Textilien, die eine Bedeutung für dich haben: zum Beispiel T-Shirts mit Aufdruck, Jeans, Schnürsenkel, Schuhe, Taschen, Gürtel, Fahnen, Vorhänge, Tischwäsche, Bettbezüge….
Workshopleitung Marina Koreiman:
Marina Koraiman studierte Textil an der Kunstuni Linz und künstlerischen Tanz und Tanzpädagogik am Tanzstudio Erika Gangl.
Sie arbeitet als Künstlerin in den Bereichen Textil, Design, Zeichnung, Bewegung und Körperarbeit.
Die Anmeldung ist bis 2 Tage vor der Veranstaltung möglich.
Noch 9 Plätze verfügbar.
Foto: Rosi Grillmair
In diesem Workshop lernen wir gemeinsam die Website nota kennen, die von einem Künstler:innen-Kollektiv gebaut wurde. Man kann damit gemeinschaftlich Bild- und Text Collagen gestalten und unendlich weit in sie hineinzoomen! So soll in unseren drei Workshop-Stunden eine virtuelle Flugreise durch gemeinsame Themen entstehen, die wir duch Bild und Text ausdrücken.
Infos zum verwendeten Tool:
Das Tool heißt NOTA und es wurde von Medienkünstler:innen und Tänzer:innen programmiert und wird auch für Performances verwendet.
Alle Infos unter https://nota.space/ kann man sich darüber informieren oder https://nota.space/?user=osi&room=pangea
ES SIND KEINE VORKENNTNISSE NOTWENDIG!
Du kannst gernen deinen eigenen Laptop mitnehmen, kann einer gestellt werden.
Workshopleitung Rosi Grillmair:
Rosi Grillmair ist 34, kommt aus Linz und ist Künstlerin, Programmiererin, Aktivistin und Kunst- sowie Technologievermittlerin. Sie arbeitet regional und internationalen mit verschiedenen Organisation als Wissensvermittlerin und Vortragende zusammen.
Anmeldung möglich bis 16. Oktober 2026, 14:00 Uhr.
Noch 11 Plätze verfügbar.
Foto: Adriana Torres Topaga
Ein Workshop inspiriert von María Elvira Espejo Aycas Die Erziehung der Künste.
Gemeinsam lesen, gestalten und Erfahrungen teilen.
Ausgehend von Auszügen aus Die (gegen)zeitige Erziehung der Künste von María Elvira Espejo Ayca erkunden wir, wie Alltagsgegenstände Wissen, Erinnerungen und Geschichten in sich tragen. Durch gemeinsames Gespräch und künstlerisches Arbeiten entstehen kleine Objekte, die persönliche Erfahrungen und unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen.
Die Teilnehmer*innen sind eingeladen, kleine persönliche Alltagsobjekte mitzubringen, die für sie eine Bedeutung haben. Diese dienen als Ausgangspunkt für Austausch und gestalterische Arbeit.
Im praktischen Arbeiten werden die Dinge untersucht, verändert und in neue künstlerische Formen überführt. Dabei steht das Experimentieren mit Material, Bedeutung und Beziehung im Vordergrund.
Bitte mitbringen: kleine persönliche Alltagsgegenstände
Workshopleitung Adriana Torres Topaga :
Interdisziplinär arbeitende Künstlerin und Designerin mit Schwerpunkt auf experimenteller Gestaltung, Grafik Design, analogem und digitalem Prototyping sowie performativer und räumlicher Forschung.
Langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Begleitung von künstlerischen und gestalterischen Projekten im Hochschulkontext. Methodisch versiert in partizipativen, reflexiven und materialbasierten Prozessen an der Schnittstelle von Kunst, Design, Technologie und sozialer Praxis.
Die Anmeldung ist bis 2 Tage vor der Veranstaltung möglich.
Noch 12 Plätze verfügbar.
Foto: Rosi Grillmair
In diesem Workshop lernen wir gemeinsam die Website nota kennen, die von einem Künstler:innen-Kollektiv gebaut wurde. Man kann damit gemeinschaftlich Bild- und Text Collagen gestalten und unendlich weit in sie hineinzoomen! So soll in unseren drei Workshop-Stunden eine virtuelle Flugreise durch gemeinsame Themen entstehen, die wir duch Bild und Text ausdrücken.
Infos zum verwendeten Tool:
Das Tool heißt NOTA und es wurde von Medienkünstler:innen und Tänzer:innen programmiert und wird auch für Performances verwendet.
Alle Infos unter https://nota.space/ kann man sich darüber informieren oder https://nota.space/?user=osi&room=pangea
ES SIND KEINE VORKENNTNISSE NOTWENDIG!
Du kannst gernen deinen eigenen Laptop mitnehmen, kann einer gestellt werden.
Workshopleitung Rosi Grillmair:
Rosi Grillmair ist 34, kommt aus Linz und ist Künstlerin, Programmiererin, Aktivistin und Kunst- sowie Technologievermittlerin. Sie arbeitet regional und internationalen mit verschiedenen Organisation als Wissensvermittlerin und Vortragende zusammen.
Anmeldung möglich bis 23. Oktober 2026, 14:00 Uhr.
Noch 11 Plätze verfügbar.
Foto: PANGEA
Wir laden euch sehr herzlich zur Eröffnung der abschließenden Ausstellung zum Projekt MOSAIK - Aus Scherben eine Zukunft gestalten ein. Präsentiert werden die Ergebnisse der vorangegangenen verschiedenen Workshops in einer partizipativen Ausstellung.
Keine Anmeldung notwendig. Einfach vorbeikommen und mitmachen.
Foto: Kseniia Gerasimenko
Nach Gold suchen – Zukunftssorgen werden zu ausdruckstarken Collagen
Mach deine Zukunftssorgen und Herausforderungen zu etwas Neuem und Wertvollem. In diesem Workshop geben wir Ängsten und Hindernissen eine Form – um sie anschließend bewusst zu verändern. Inspiriert von der japanischen Kintsugi-Philosophie, bei der Zerbrochenes mit Gold veredelt wird, gestalten wir aus unseren Bedenken hoffnungsvolle Kunstwerke.
Das erwartet dich:
Keine Vorkenntnisse notwendig!
Workshopleitung
Kseniia Gerasimenko ist freischaffende Künstlerin, die vor etwa drei Jahren nach Österreich immigrierte und heute in Linz lebt. Ihre künstlerische Praxis ist eine Einladung, den Blick zu schärfen für die kleinen, oft übersehenen Wunder des Alltags – für flüchtige Stimmungen, poetische Details und stille Geschichten, die in unserer Umgebung verborgen liegen.
Mit großer Leidenschaft versucht Kseniia in ihren Werken die Magie der Welt um uns herum einzufangen – nicht als Flucht aus der Realität, sondern als ein Mittel, sie neu zu betrachten. In der hier präsentierten Serie liegt der Fokus auf der Reflexion von Schönheit, dem Staunen über den gegenwärtigen Moment und dem freien Spiel zwischen Fantasie und Wirklichkeit. Traumähnliche Kompositionen entstehen, in denen sich Innen- und Außenwelt, Erinnerungen und Beobachtungen, Intuition und Struktur miteinander verweben.
Nach dem Umzug nach Österreich wurde Kunst für Kseniia mehr als nur eine berufliche Tätigkeit – sie wurde zu einem inneren Anker, zu einem Werkzeug der Verarbeitung und Orientierung. Der kreative Prozess half ihr, sich in einer neuen Umgebung einzuleben, Gefühle einzuordnen und sich selbst neu kennenzulernen. Für sie ist das Künstlerische ein Weg, mit Unsicherheit umzugehen, das Schöne trotz – oder gerade wegen – der Herausforderungen des Lebens zu erkennen und die eigene Verletzlichkeit in Stärke zu verwandeln.
Kseniia glaubt, dass auch schwierige Erfahrungen ein Geschenk sein können: Sie machen Menschen empfänglicher, flexibler, sensibler für Zwischentöne. Alles, was man braucht, ist die Bereitschaft, genau hinzuschauen, sich berühren zu lassen, dem inneren Kind zuzuhören – und sich hin und wieder ein wenig Verspieltheit zu erlauben.
Ihre Inspiration findet sie überall: in der Natur, in Gesprächen, in urbanen Szenen, im Licht auf einer Hauswand, in Momenten des Innehaltens. Menschen stehen oft im Mittelpunkt ihrer Arbeiten – mit ihren Emotionen, Gedanken und inneren Welten. Diese Auswahl von Werken konzentriert sich auf Gefühle: auf die Erwartung von Veränderung, das Staunen über das Leben, die stille Ehrfurcht vor der Natur. Es sind Bilder, die berühren möchten.
Die Anmeldung ist bis 2 Tage vor der Veranstaltung möglich.
Noch 14 Plätze verfügbar.
Foto: Marina Koreiman
In diesem zweitägigen Workshop nützen wir textile Werkstoffe jeglicher Art, um ein Statement zu setzen. Aus dem Ist-Zustand bestehender Textilien schaffen wir durch Upcycling, Patchwork und Collage neue Bilder der persönlichen Erfahrung, des Widerstandes, Standpunktes und Anliegens.
Aus all den Einzelbildern der persönlichen Zukunftsvisionen entwickelt sich im Laufe des Projektzyklus ein gemeinsames Sonnensegel.
Dieses Sonnensegel der vielen individuellen Teile, die ein Ganzes bilden, steht für soziale Akzeptanz und wird in Zukunft bei entsprechenden Gelegenheiten im öffentlichen Raum genutzt.
Bitte mitnehmen: Textilien, die eine Bedeutung für dich haben: zum Beispiel T-Shirts mit Aufdruck, Jeans, Schnürsenkel, Schuhe, Taschen, Gürtel, Fahnen, Vorhänge, Tischwäsche, Bettbezüge….
Workshopleitung Marina Koreiman:
Marina Koraiman studierte Textil an der Kunstuni Linz und künstlerischen Tanz und Tanzpädagogik am Tanzstudio Erika Gangl.
Sie arbeitet als Künstlerin in den Bereichen Textil, Design, Zeichnung, Bewegung und Körperarbeit.
Foto: Christiane Dunkel-Koberg
Das World Café dient als Auftakt unseres Projekts MOSAIK und bietet Raum für Austausch und erste Impulse. Ideen und Visionen werden gemeinsam in kleinen Gesprächsrunden entwickelt und dienen als Inspirationsquelle für die im Anschluss stattfindenden künstlerischen Workshops.
Wir freuen uns sehr, dass Xenia Baumgartner (Klimabündnis OÖ), Lisa Aigelsperger (Südwind) und Cécile Belmont (Visual Artist) die einzelnen Themenbereiche moderieren werden!
Einfach vorbeikommen und mitmachen, wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer*innen und auf eure Ideen und Visionen!
Kurzinfo zum Projekt MOSAIK – Aus Scherben eine Zukunft gestalten
Das Projekt ermutigt Menschen aller Herkunft, sich in die Zukunft zu projizieren. Dieser Blick in die Zukunft ist notwendig, um sich gegenseitig zu stärken und in unsicheren Zeiten die Kraft zu finden, weiterzumachen. Mit MOSAIK schaffen wir einen Austausch über Wünsche für die Zukunft unserer Gesellschaft und Bilder, die Mut machen und vielleicht sogar konkrete Umsetzungsmöglichkeiten beleuchten.
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